Beste Online Casinos Schweiz mit No-Deposit-Bonus
Ein Überblick über Freispiele, Bonusbedingungen, Codes und den Unterschied zwischen Werbeversprechen und Schweizer Bewilligung.

Inhaltsverzeichnis
- Was ein No-Deposit-Bonus in der Schweiz tatsächlich bedeutet
- Free Spins ohne Einzahlung: Freispiele mit Bedingungen
- Registrierungsbonus und Angebote für bestehende Kontoinhaber
- No-Deposit-Casinos zwischen Werbeversprechen und Schweizer Lizenz
- No-Deposit-Freispiele: tägliche Angebote und Freispiele ohne Einzahlung
- Neue No-Deposit-Casinos: Neu ist nicht automatisch bewilligt
- 25 Euro ohne Einzahlung und andere Geldbeträge in Bonuswerbung
- Mit Free Spins ohne Einzahlung echtes Geld gewinnen?
- No-Deposit-Codes: Wo ein Code nicht über die Lizenz entscheidet
- Bonus-Codes für bestehende Kontoinhaber
Was ein No-Deposit-Bonus in der Schweiz tatsächlich bedeutet
Ein No-Deposit-Bonus klingt zunächst nach einem Vorteil ohne Gegenleistung: kein eigenes Geld einzahlen, trotzdem einen zusätzlichen Spielwert erhalten. Im Casino-Alltag ist die Bezeichnung jedoch weniger eindeutig, als die Werbung vermuten lässt. Sie beschreibt zunächst nur, dass für den Erhalt der Promotion keine Einzahlung verlangt wird. Was genau gutgeschrieben wird, unter welchen Bedingungen es verwendet werden darf und ob daraus überhaupt ein auszahlbarer Betrag entstehen kann, steht in den jeweiligen Aktionsbedingungen.
Damit ist ein No-Deposit-Bonus kein einheitliches Produkt. Der Begriff dient als Überschrift für verschiedene Werbeformen. Gemeint sein können ein Bonusguthaben, eine Verlustgutschrift, ein Cashback-Modell oder ein anderer geldwerter Vorteil. Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Auch eine scheinbar kostenlose Promotion gehört deshalb nicht in eine rechtliche Grauzone, nur weil am Anfang keine Einzahlung erfolgt.
Zwischen Bonusguthaben und Cashback
Ein Bonusguthaben wird dem Spielkonto als zusätzlicher Wert zugeordnet. Es kann an bestimmte Spiele, Einsätze oder Umsatz- und Zeitbedingungen gebunden sein. Der Betrag ist dann nicht automatisch frei verfügbares Geld. Häufig wird zwischen Bonusguthaben und Echtgeld unterschieden: Das eine ermöglicht das Spielen nach den Regeln der Aktion, das andere kann – vorbehaltlich der geltenden Voraussetzungen – für Auszahlungen relevant sein.
Cashback-Angebote funktionieren anders. Sie knüpfen nicht unbedingt an einen neu gewährten Spielwert an, sondern an einen bereits entstandenen Verlust. Entscheidend ist dabei, wie der Begriff „Verlust“ in der Aktion definiert wird. Cashback kann sich auf Nettoverluste beziehen und niedrigeren oder einmaligen Umsatzbedingungen unterliegen. Aus dem Werbewort allein lässt sich daher nicht ableiten, ob Einsätze, Gewinne, Verluste oder mehrere Spielbereiche berücksichtigt werden.
Ein profilierter Branchenüberblick nennt für Cashback-Angebote eine mögliche Erstattung von bis zu 25 % der Verluste von Live-Casino-Spielern. Das ist keine allgemeine Schweizer Marktregel, sondern eine dort beschriebene Angebotsform. Andere veröffentlichte Promotionsdarstellungen nennen wöchentlich bis zu 15 % Cashback oder bis zu 25 % Live-Casino-Cashback. Solche Angaben zeigen vor allem, wie weit die Werbesprache reicht. Sie beweisen nicht, dass jedes Online-Casino in der Schweiz dieselbe Leistung anbietet.
Der Unterschied ist gesellschaftlich nicht nebensächlich. Eine Promotion verwandelt Verlust in eine scheinbar messbare Belohnung. Das kann verständlich wirken, weil der Betreiber den Rückfluss als Entgegenkommen darstellt. Gleichzeitig verschiebt sich der Blick: Nicht mehr der Verlust steht im Mittelpunkt, sondern der Teil davon, der angeblich zurückkommt. Die Sprache ist freundlich. Die Mathematik bleibt es nicht immer.
Was „ohne Einzahlung“ tatsächlich ausschliesst
„Ohne Einzahlung“ bezieht sich auf eine bestimmte Zugangsvoraussetzung. Es bedeutet nicht automatisch, dass keine Registrierung, keine Identitätsprüfung und keine weiteren Bedingungen bestehen. Ein Schweizer Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Für Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren.
Ebenso wenig bedeutet der Ausdruck, dass ein Gewinn garantiert wäre oder dass ein Bonus ohne Einschränkung in echtes Geld umgewandelt werden kann. Eine Werbung, die den kostenlosen Einstieg wie einen sicheren Ertrag erscheinen lässt, verwechselt Werbevorteil und Spielergebnis. Genau diese Verwechslung macht den Begriff so verführerisch: Der finanzielle Einsatz kann am Anfang fehlen, das wirtschaftliche Risiko des Spiels verschwindet dadurch nicht.
Bei der Einordnung eines Angebots sind deshalb mehrere Ebenen auseinanderzuhalten:
- Zugang: Wird tatsächlich keine Einzahlung verlangt, oder gilt das nur für einen bestimmten Teil der Promotion?
- Art des Vorteils: Handelt es sich um Bonusguthaben, Cashback oder einen anderen geldwerten Vorteil?
- Verwendung: Für welche Spiele und Einsätze gilt die Gutschrift?
- Umsatz- und Zeitbedingungen: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor eine Auszahlung überhaupt geprüft wird?
- Verlustdefinition: Werden beim Cashback Bruttoverluste, Nettoverluste oder ein engerer Aktionszeitraum berücksichtigt?
- Auszahlung: Ist der beworbene Wert selbst auszahlbar oder lediglich ein Mittel, mit dem gespielt werden darf?
Diese Fragen gehören zur Bedeutung des Angebots, nicht zum Kleingedruckten am Rand. Das Kleingedruckte ist hier der eigentliche Inhalt. Ein Casino no deposit bonus in der Schweiz kann daher attraktiv klingen und dennoch einen begrenzten praktischen Wert besitzen, wenn die Bedingungen den Zugang zu einer Auszahlung stark einengen.
Bedingungen sind Teil des Angebots
Der Ausdruck „Umsatzbedingungen“ wird gern wie eine technische Fussnote behandelt. Tatsächlich entscheidet er darüber, welche Rolle der Bonus im Spielkonto einnimmt. Niedrigere oder einmalige Umsatzbedingungen können bei Cashback-Aktionen gelten; daraus folgt jedoch nicht, dass jede Promotion dieselbe Struktur besitzt. Massgeblich bleibt die konkrete Regelung des jeweiligen Anbieters.
Auch der Zeitraum kann die Bedeutung verändern. Eine Gutschrift, die nur innerhalb eines festgelegten Aktionsfensters berücksichtigt wird, ist nicht mit einer dauerhaften Kontoeigenschaft gleichzusetzen. Bei Cashback kommt zusätzlich hinzu, wann ein Verlust als berechnet gilt und wann die Erstattung dem Konto zugeordnet wird. Ohne diese Angaben bleibt der Werbesatz unvollständig.
Bonus-Art No-Deposit-Bonus / Free Spins / Cashback
Voraussetzung Keine Einzahlung erforderlich
Regulierung Schweizer Geldspielgesetz / ESBK
Alter Mindestens 18 Jahre
Wer nach einem Online-Casino mit No-Deposit-Bonus in der Schweiz sucht, sucht deshalb nicht bloss nach einem kostenlosen Betrag. Gesucht wird eine Kombination aus Werbeform, Nutzbarkeit und rechtlichem Rahmen. Seit dem 1. Januar 2019 sind alle Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Ein No-Deposit-Angebot steht nicht ausserhalb dieser Ordnung, nur weil es mit „gratis“ beginnt.
Der Begriff beschreibt also einen Einstieg ohne vorherige Einzahlung, nicht das Ende aller Bedingungen. Er kann Bonusguthaben, Cashback oder einen anderen geldwerten Vorteil bezeichnen. Erst die konkreten Umsatz- und Zeitbedingungen zeigen, welchen Wert die Promotion tatsächlich besitzt. unerquicklich
Free Spins ohne Einzahlung: Freispiele mit Bedingungen
Freispiele ohne Einzahlung klingen nach einem kleinen Bruch in der Logik des Casinos: spielen, ohne vorher Geld auf das Konto zu legen. Genau darin liegt die Anziehungskraft solcher Angebote. Sie geben einen begrenzten Zugang zu bestimmten Runden, ohne dass dafür unmittelbar ein eigener Einsatz erforderlich ist. Ein „free bonus no deposit“ ist deshalb nicht automatisch ein frei verfügbares Guthaben. Bei Free Spins handelt es sich vielmehr um eine festgelegte Spielleistung, deren Nutzung an Regeln gebunden bleibt.
Die englischen Bezeichnungen tauchen in der Werbung häufig auf: „online casino free spins no deposit“, „casino free bonus no deposit“ oder „free casino bonus no deposit“. Gemeint ist meist dasselbe Grundprinzip: Freispiele werden ohne vorgängige Einzahlung angeboten. Die sprachliche Verpackung sagt jedoch wenig über den tatsächlichen Wert aus. Entscheidend ist, welches Spiel freigeschaltet wird, wie die Freispiele verwendet werden dürfen und welche Bedingungen für einen späteren Geldbetrag gelten.
Was Freispiele ohne Einzahlung tatsächlich leisten
Ein Freispiel ersetzt keine Auszahlung und verspricht keinen Gewinn. Es ist zunächst eine einzelne Spielrunde oder eine begrenzte Anzahl von Runden, die der Anbieter übernimmt. Der daraus entstehende Betrag kann je nach Aktionsregel getrennt geführt werden. Damit wird aus einem sichtbaren Gewinn nicht automatisch Geld, das unmittelbar abgehoben werden kann.
Gerade die Formulierung „free spins no deposit Schweiz“ weckt eine Erwartung, die in der Werbung gern grösser erscheint als die eigentliche Leistung. Kostenlos bedeutet in diesem Zusammenhang: keine Einzahlung als Voraussetzung für den ersten Zugang. Es bedeutet nicht: keine weiteren Regeln, keine Prüfung der Teilnahmeberechtigung und keine Umsatz- oder Zeitbedingungen.
Auch andere kostenlose Spielangebote können ähnlich bezeichnet werden. Ein „online casino free bonus no deposit“ kann Freispiele, Bonusguthaben oder eine Kombination aus beidem meinen. Für die Einordnung zählt daher nicht das Etikett, sondern die konkrete Aktionsbeschreibung. Ein Bonus ohne Einzahlung und Freispiele ohne Einzahlung sind keine vollkommen austauschbaren Begriffe. Der eine bezeichnet die Art des Vorteils, der andere die konkrete Verwendung beim Spiel.
Umsatz- und Zeitbedingungen verändern den Wert
Bei einem Freispielangebot ist die entscheidende Frage nicht allein, wie viele Runden genannt werden. Wichtig ist, ob ein daraus entstehender Betrag erst nach bestimmten Umsatz- und Zeitbedingungen genutzt oder ausbezahlt werden darf. Diese Marktformulierung ist präziser als der pauschale Ausdruck „Bonusbedingungen“, weil sie zeigt, woran die tatsächliche Verfügbarkeit geknüpft sein kann.
Solche Bedingungen können festlegen, welche Spiele zählen, welcher Teil eines Einsatzes berücksichtigt wird und innerhalb welcher Aktionsdauer die Freispiele eingesetzt werden müssen. Ohne eine veröffentlichte Regel lässt sich deshalb nicht seriös beurteilen, ob ein Angebot grosszügig oder lediglich dekorativ ist. Die auffällige Zahl in einem Werbebanner ist nur der sichtbare Teil. Der Rest steht im Kleingedruckten, wo Werbeversprechen erfahrungsgemäss weniger glänzen.
Eine weitere Grenze liegt in der Trennung von Spielguthaben und auszahlbarem Geld. Selbst wenn Freispiele einen Gewinn erzeugen, kann der Anbieter verlangen, dass die damit verbundenen Umsatzbedingungen erfüllt werden. Das ist keine Besonderheit eines bestimmten Spiels, sondern eine Frage der jeweiligen Promotion. Fehlen klare Angaben, bleibt offen, wie der Vorteil praktisch verwendet werden kann.
Cashback ist kein Freispiel
Cashback-Angebote werden gelegentlich neben Freispiele ohne Einzahlung gestellt, obwohl sie eine andere Funktion haben. Cashback knüpft an Verluste oder an ein bestimmtes Spielniveau an; Freispiele gewähren dagegen Spielrunden. Beide können in einer Promotion nebeneinander erscheinen, ersetzen einander aber nicht.
Eine einzelne Branchenübersicht nennt Cashback-Aktionen mit Beträgen von bis zu 2.000 € täglich oder wöchentlich. Das ist eine Angabe aus einer Quelle und keine feststehende Marktregel. Zudem soll die Höhe dort von den Bedingungen und dem Spielniveau abhängen. Für die Bewertung eines Freispielangebots lässt sich daraus nichts unmittelbar ableiten. Ein Cashback-Betrag ist kein Beleg dafür, dass Freispiele ohne Einzahlung denselben Wert besitzen.
Auch die Bezeichnung „free bonus no deposit casino“ kann diese Unterschiede verwischen. Ein Bonus ohne Einzahlung mag als Freispiele erscheinen, tatsächlich aber an eine weitere Aktion oder eine bestimmte Kontoregel gekoppelt sein. Cashback wiederum kann nachträglich gutgeschrieben werden und eine andere Berechnungsgrundlage haben. Die Begriffe stehen in der Werbung gern nebeneinander. Inhaltlich bleiben sie verschieden.
Schweizer Rahmenbedingungen
Kostenlose Spielrunden sind rechtlich nicht unsichtbar, nur weil kein eigener Einsatz verlangt wird. Die Durchführung jeglicher Art von Geldspielen ist in der Schweiz bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht dabei auch die Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen.
Damit gehört ein Freispielangebot zum regulierten Umfeld des Online-Glücksspiels, sofern es als Teil eines solchen Spiels angeboten wird. Die Promotion schafft keinen Sonderraum ausserhalb der Aufsicht. Auch der Zugang zu einem kostenlosen Angebot kann deshalb nicht als Beleg dafür dienen, dass ein Anbieter bewilligt ist.
Die ESBK führt Sperrlisten gegen nicht bewilligte Online-Angebote und kann deren Zugang blockieren. Zusätzlich führen ESBK und Gespa Sperrlisten gegen nicht bewilligte Angebote; Fernmeldedienstanbieterinnen müssen den Zugang zu gemeldeten Spielangeboten innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen sperren. Das gilt auch für ausländische oder ihre Herkunft verschleiernde Anbieter, deren nicht bewilligte Online-Geldspiele die ESBK blockieren kann.
Ein kostenloser Einstieg ist somit kein Freibrief. Kein eigener Einsatz. Trotzdem Regeln.
Registrierungsbonus und Angebote für bestehende Kontoinhaber
Ein Registrierungsbonus entsteht nicht einfach dadurch, dass eine Werbeanzeige einen kostenlosen Vorteil verspricht. Er ist an den Vorgang geknüpft, durch den ein Spielerkonto entsteht. Das klingt nach Bürokratie, ist aber der entscheidende Punkt: Ein Online-Casino kann eine Promotion erst einem bestimmten Nutzerkonto zuordnen, wenn die Identität und die Teilnahmeberechtigung geprüft werden können.
Für die Schweiz gelten dabei klare Voraussetzungen. Ein Online-Spielerkonto darf nur für eine volljährige Person mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Die Altersgrenze für Casinospiele und Online-Spiele liegt bei 18 Jahren. Ein Registrierungsbonus richtet sich deshalb nicht an eine anonyme Besucherin einer Website, sondern an eine Person, deren Zugang zu einem regulierten Spielerkonto vorgesehen ist.
Was bei der Registrierung geprüft wird
Die Registrierung ist mehr als das Ausfüllen eines Formulars. Ein legales Schweizer Online-Casino muss eine Identitätsprüfung ermöglichen; vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis erforderlich. Auch wenn eine Promotion bereits bei der Kontoeröffnung erwähnt wird, ersetzt sie diese Prüfung nicht. Ein Bonusversprechen hebt weder Altersvorgaben noch die Regeln für den Spielerkontostatus auf.
- Prüfung der Umsatzbedingungen prüfen
- Identität über KYC-Verfahren bestätigen
- Nur bei bewilligten Schweizer Anbietern registrieren
- Annehmen, dass Boni ohne Bedingungen sind
- Glauben, dass Gewinn ohne Umsatzbedingungen auszahlbar ist
- Annehmen, dass ein Code eine Lizenz ersetzt
Das erklärt auch die häufige Formulierung „No Deposit Bonus Registration“. Gemeint ist damit meist ein Vorteil, der im Zusammenhang mit einer neuen Kontoeröffnung angeboten wird, ohne dass zuvor eine Einzahlung verlangt wird. Der Begriff beschreibt jedoch keine eigene rechtliche Kategorie. Entscheidend bleibt, ob das Konto bei einem bewilligten Schweizer Anbieter eröffnet wird und ob die Voraussetzungen des Angebots erfüllt sind.
Eine E-Mail-Bestätigung kann Teil des Registrierungsablaufs sein. Sie ordnet eine Adresse dem Konto zu und verhindert, dass ein Angebot beliebig mehrfach beansprucht wird. Eine bestätigte E-Mail-Adresse ist aber nicht mit einer vollständigen Identitätsprüfung gleichzusetzen. Für die Auszahlung gelten die gesetzlichen und operativen Prüfungen des Casinos weiterhin.
Neue Konten sind nicht bestehende Konten
Ein Angebot für Neukundinnen und Neukunden wird gewöhnlich an ein neu eröffnetes Spielerkonto gebunden. Ein bereits vorhandenes Konto fällt nicht automatisch in dieselbe Kategorie. Wer schon registriert ist, kann deshalb nicht aus der Bezeichnung „für die Registrierung“ ableiten, dass die Promotion nachträglich noch offensteht.
Für Bestandskunden funktionieren Aktionen anders. Sie können an den bisherigen Kontostatus, eine direkte Mitteilung im Spielerkonto oder eine gesonderte Einladung geknüpft sein. Ob eine solche Aktion existiert, welche Voraussetzungen sie hat und ob sie überhaupt öffentlich beschrieben wird, lässt sich nicht aus dem blossen Werbewort „No Deposit“ ablesen. Offizielle Quellen veröffentlichen nicht für jedes Konto dieselben individuellen Bedingungen.
Der Status als bestehender Kontoinhaber schafft zudem keinen Anspruch auf jede neue Kampagne. Ein Casino kann Angebote nach Zielgruppe, Kontostatus oder Kommunikationsweg trennen. Das ist weniger geheimnisvoll, als es klingt: Werbung war schon immer eine Kunst des Einordnens, nur übernimmt diese Arbeit heute ein Kundenkonto.
Rolle der Schweizer Aufsicht
Die rechtliche Grundlage liegt nicht in der Bonusbezeichnung. Die Eidgenössische Spielbankenkommission ist für die Lizenzierung von Online-Casinos zuständig und prüft den Antrag eines Casinos. Sind die erforderlichen Kriterien erfüllt, wird die Lizenz ausgestellt. Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzession und legt die Anzahl der Konzessionen fest; die ESBK prüft Konzessionsgesuche und erhebt die Spielbankenabgabe.
Damit bleibt auch ein Registrierungsangebot an den bewilligten Anbieter gebunden. Eine Anmeldung bei einer ausländischen oder nicht bewilligten Plattform wird nicht dadurch zu einem Schweizer Angebot, dass die Werbung „no deposit bonus registration schweiz“ verspricht. Ebenso wenig macht eine E-Mail-Bestätigung aus einem nicht zugelassenen Betreiber ein legales Online-Casino.
Für bestehende Kontoinhaber ist daher zuerst der Kontostatus relevant, danach die konkrete Promotion. Ein Code, eine Nachricht oder ein Werbebanner kann den Zugang zu einer Aktion beschreiben; er ersetzt weder die Eröffnungsvoraussetzungen noch die Prüfung des Anbieters. Freispiele und andere kostenlose Spielangebote gehören in die Bedingungen der jeweiligen Kampagne, nicht in eine pauschale Zusage für jedes neu angelegte oder bereits vorhandene Konto.
No-Deposit-Casinos zwischen Werbeversprechen und Schweizer Lizenz
Ein Casino ohne Einzahlung klingt zunächst nach einer Ausnahme: kein eigener Einsatz, aber dennoch ein Spielangebot. Rechtlich entsteht daraus jedoch kein Sonderraum. Entscheidend ist nicht, ob eine Promotion als „No Deposit“ bezeichnet wird, sondern ob ein Anbieter Online-Spielbankenspiele für Personen in der Schweiz zugänglich macht. Solche Angebote bleiben Teil des Schweizer Bewilligungssystems.
Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Auch eine kostenlose Werbeaktion kann deshalb nicht einfach aus dem Regelwerk herausfallen, nur weil am Anfang keine Einzahlung verlangt wird. Der Name der Aktion ist keine Rechtsform.
Zuständig ist die Schweizer Aufsicht
Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, ist die zentrale Aufsichtsbehörde für das Schweizer Casinowesen und überwacht Schweizer Spielbanken. Sie prüft Konzessionsgesuche, beaufsichtigt den Betrieb und achtet auf die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. In manchen Darstellungen erscheint zusätzlich die englische Bezeichnung Federal Gaming Board (FGB). Gemeint ist eine unabhängige Behörde, die Schweizer Casinos beaufsichtigt.
Für ein Online-Casino reicht allerdings kein ausländischer Internetauftritt und auch kein Werbeversprechen für die Schweiz. Nur ein Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Spielbank kann eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb beantragen. Das Online-Angebot hängt somit an einer bereits bewilligten Schweizer Spielbank. Ein selbst ernannter Anbieter ohne diese Grundlage wird durch den Zusatz „No Deposit“ nicht zum legalen Schweizer Casino.
Das ist der nüchterne Kern. Werbung kann grosszügiger klingen als die Rechtslage.
Ausland, Domain und Zugänglichkeit
Ein ausländisches no deposit casino kann für Schweizer Nutzer sichtbar sein, ohne in der Schweiz bewilligt zu sein. Sichtbarkeit ist keine Zulassung. Ebenso beweist eine deutschsprachige Oberfläche nicht, dass ein online no deposit casino den Schweizer Anforderungen genügt. Massgeblich bleibt, ob der Betreiber über die erforderliche Schweizer Konzession beziehungsweise Konzessionserweiterung verfügt.
Autorisierte Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Zusätzlich muss ein legales Schweizer Online-Casino eine Konzessionsnummer der ESBK auf seiner Website angeben; sie befindet sich normalerweise im Fussbereich. Schweizer Online-Casinos müssen zudem eine .ch-Domain besitzen. Fehlen diese überprüfbaren Hinweise, bleibt die Werbeaussage über ein casino online no deposit eben eine Werbeaussage.
Nicht bewilligte ausländische oder ihre Herkunft verschleiernde Angebote können durch die ESBK gesperrt werden. Internetanbieter in der Schweiz müssen den Zugriff auf gemeldete Spielangebote technisch verhindern. Das betrifft nicht nur klassische Echtgeldseiten, sondern auch Plattformen, die sich über angeblich kostenlose Einstiegsangebote an den Schweizer Markt wenden. Der Weg über ein Werbebanner macht das Angebot nicht unauffällig, nur etwas geschäftiger.
Spielerschutz endet nicht beim Bonus
Ein legales Online no deposit casino steht ausserdem unter den Regeln des Schweizer Spielerschutzes. Für Casinospiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Ein anonymes Echtgeldspiel ohne Identitätsprüfung ist nicht zulässig; vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis erforderlich.
Auch Spielsperren gelten unabhängig davon, ob der Zugang über ein Bonusangebot eröffnet wurde. Eine Spielsperre gilt in der gesamten Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Spielsperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden. Der kostenlose Einstieg hebt diese Schutzmechanismen nicht auf. Kein Einsatz am Anfang, keine Ausnahme am Ende.
No-Deposit-Freispiele: tägliche Angebote und Freispiele ohne Einzahlung
Die Begriffe klingen ähnlich, meinen aber nicht immer dasselbe: No-Deposit-Freispiele, No-Deposit-Freespins oder Freispiele ohne Einzahlung bezeichnen eine Promotion, bei der zunächst kein eigener Geldbetrag auf das Spielerkonto eingezahlt werden soll. Der Ausdruck „täglich“ beschreibt dabei keine allgemeine Marktgarantie. Er kann auf eine wiederkehrende Aktion eines bestimmten Anbieters, eine zeitlich wechselnde Kampagne oder eine tägliche Vergabe innerhalb eines Bonusprogramms hinweisen.
Gerade die Zahl im Werbetext erzeugt Aufmerksamkeit. „50 No-Deposit-Free-Spins“ wirkt greifbar und grosszügig, sagt für sich allein aber wenig über die tatsächliche Nutzung aus. Entscheidend bleibt, ob die Freispiele automatisch gutgeschrieben werden, ob eine vorherige Registrierung erforderlich ist und für welches freigegebene Spiel sie gelten. Auch die Formulierung „ohne Einzahlung“ darf nicht mit „ohne Bedingungen“ verwechselt werden. Das wäre eine bemerkenswert bequeme, aber falsche Abkürzung.
Wiederkehrende Angebote richtig einordnen
Bei täglichen oder regelmässig beworbenen No-Deposit-Freispielen verändert sich vor allem die Erwartung des Spielers. Aus einer einzelnen Aktion wird scheinbar ein fester Bestandteil des Angebots. Rechtlich und praktisch entsteht daraus jedoch kein Anspruch auf eine bestimmte Menge, eine tägliche Gutschrift oder eine dauerhafte Verfügbarkeit. Solche Angaben müssen in den jeweiligen Promotionsbedingungen stehen; fehlen sie, bleibt die Werbeaussage unvollständig.
Ein No-Deposit-Angebot bedeutet lediglich, dass für den ersten Zugang keine Einzahlung verlangt wird, ersetzt jedoch nicht die gesetzlichen Anforderungen an die Registrierung und Identitätsprüfung.
Für Schweizer Online-Casinos gilt zudem: Jedes einzelne Online-Spiel wird von der Eidgenössischen Spielbankenkommission genehmigt. Die ESBK überwacht dabei nicht nur die Software, sondern auch Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Ein kostenloser Zugang zu einer Spielrunde hebt diese Aufsicht nicht auf. Auch ein No-Deposit-Freespin bleibt Teil eines regulierten Spielangebots.
Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren. Das ist keine Fussnote für das Kleingedruckte, sondern die Grenze zwischen zulässiger Teilnahme und unzulässigem Zugang. Wiederkehrende Gratisangebote dürfen diese Grenze ebenso wenig verwischen wie bezahlte Spiele.
Menge ist nicht gleich Wert
Eine beworbene Freispielmenge beschreibt zunächst nur die Anzahl der Spielrunden. Sie sagt nicht, wie lange die Aktion verfügbar ist, welche Gewinne daraus entstehen oder ob ein allfälliger Gewinn unmittelbar verfügbar wird. Ohne überprüfte Bedingungen lassen sich daraus keine seriösen Erwartungen ableiten. Das gilt für einzelne Freispiele ebenso wie für grössere Zahlenangaben.
Auch Cashback kann in solche Kampagnen eingebunden werden. Ein Profilüberblick nennt für VIP-Spieler abhängig vom VIP-Level wöchentliches Cashback bis zu 3.000 €. Diese Angabe beschreibt eine einzelne veröffentlichte Promotion, keine einheitliche Schweizer Marktregel und keinen Bestandteil jedes No-Deposit-Angebots. Freispiele und Cashback sind daher nicht automatisch austauschbar.
Wer sich durch wiederkehrende Angebote zu häufigem Spiel verleiten lässt, kann sich in der Schweiz temporär oder dauerhaft selbst sperren lassen. Die Sperre gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos. Ein Gratisangebot endet dort, wo der Spielerschutz beginnt.ೇಜ
Neue No-Deposit-Casinos: Neu ist nicht automatisch bewilligt
Neue Anbieter treten gern mit einem frischen Namen, einer auffälligen Oberfläche und einem kostenlosen Willkommensversprechen auf. Das wirkt nach Aufbruch: neue Spiele, neue Marke, vielleicht auch ein neuer Weg, ohne Einzahlung zu beginnen. Für die rechtliche Einordnung ist das Alter eines Casinos jedoch nebensächlich. Ein junger Marktauftritt ersetzt keine Schweizer Bewilligung.
In der Schweiz dürfen Online-Spielbankenspiele nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Das gilt auch dann, wenn ein Angebot als neu, exklusiv oder besonders unkompliziert beworben wird. Ein No-Deposit-Versprechen verändert die Herkunft des Angebots nicht. Die Werbeform kann neu sein; die gesetzlichen Voraussetzungen bleiben dieselben.
Was bei neuen Anbietern zählt
Entscheidend ist daher nicht, wann eine Marke erstmals sichtbar wurde, sondern ob sie als autorisierter Betreiber geführt wird. Die zuständige Stelle dafür ist die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK. In einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung sind die autorisierten Casino-Betreiber aufgeführt. Diese Liste ist belastbarer als ein modernes Design, ein Startbonus oder ein Etikett wie „neu auf dem Markt“.
Auch die Website selbst liefert einen prüfbaren Hinweis: Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Glücksspielportals befindet sich normalerweise im Fußbereich. Fehlt diese Angabe, bleibt die Selbstdarstellung des Anbieters unbelegt. Ein Logo, eine deutschsprachige Seite oder ein No-Deposit-Angebot machen daraus keine Schweizer Konzession.
Das ist der unspektakuläre Teil der Sache. Gerade deshalb wird er in der Werbung gern an den Rand gedrängt.
Neu beworben ist nicht neu bewilligt
Manche Marken erscheinen neu, obwohl lediglich der Name, die Gestaltung oder die Kampagne gewechselt hat. Andere richten sich erstmals sichtbar an Schweizer Spieler. Beides sagt nichts darüber aus, ob der Betreiber in der amtlichen Aufstellung der ESBK steht. „Neu“ beschreibt den Marktauftritt, nicht den rechtlichen Status.
Für die Suche nach neuen No-Deposit-Casinos bedeutet das: Ein aktuelles Angebot kann als Werbeaktion neu sein, ohne ein neuer Schweizer Betreiber zu sein. Umgekehrt kann ein bereits bekannter konzessionierter Anbieter eine neue Promotion starten, ohne dass daraus ein neues Casino entsteht. Alter und Zulässigkeit sind zwei verschiedene Schubladen. Sie werden in der Werbung nur gern gemeinsam verkauft.
25 Euro ohne Einzahlung und andere Geldbeträge in Bonuswerbung
Ein Betrag in der Werbung wirkt konkreter als ein Versprechen von „mehr Spielspass“. Genau deshalb bleibt er so gut haften. „25 Euro ohne Einzahlung“ klingt nach Geld, das bereits auf dem Spielerkonto liegt. Tatsächlich bezeichnet eine solche Formulierung zunächst nur den beworbenen Geldwert einer Aktion. Ob daraus ein auszahlbares Guthaben, ein eingeschränkter Bonus oder lediglich ein rechnerischer Spielvorteil wird, lässt sich aus der Zahl allein nicht ablesen.
Auch ähnliche Angaben wie 50 Freispiele ohne Einzahlung gehören in diese sprachliche Nähe, sind aber kein Geldbetrag. Freispiele beschreiben eine Spielmöglichkeit; Euro-Angaben behaupten einen Wert. Beides in einer Werbezeile zu vermischen, macht die Darstellung nicht präziser. Es macht sie nur geschäftiger.
Entscheidend ist daher die Unterscheidung zwischen dem genannten Betrag und dem tatsächlich verfügbaren Guthaben. Ein beworbener Euro-Wert kann an Umsatz- und Zeitbedingungen gebunden sein. Im schweizerischen Sprachgebrauch sind dafür Umsatz- und Zeitbedingungen die passendere Bezeichnung als ein pauschales Wort wie Bonusbedingungen. Erst diese Angaben zeigen, ob ein Betrag frei verfügbar ist, welche Nutzung daran geknüpft wird und ob eine Auszahlung überhaupt vorgesehen ist.
Bei Cashback-Angeboten kommt eine weitere Verschiebung hinzu. Cashback kann sich auf Nettoverluste beziehen und niedrigeren oder einmaligen Umsatzbedingungen unterliegen. Die Zahl bezeichnet dann nicht ein Startguthaben, sondern eine mögliche Rückerstattung im Zusammenhang mit Verlusten. Das ist eine andere Konstruktion als ein Bonus ohne Einzahlung. Ein Geldbetrag in der Überschrift darf diese Unterschiede nicht unsichtbar machen.
Ein profilbezogener Überblick nennt für Cashback-Aktionen Beträge bis zu 2.000 € täglich oder wöchentlich; zugleich hängt die tatsächliche Ausgestaltung laut dieser Quelle von Bedingungen und Spielniveau ab. Diese Angabe ist deshalb kein allgemeiner Marktstandard und schon gar keine Zusage für ein Schweizer Online-Casino. Sie zeigt lediglich, wie weit Werbesprache einen Betrag von seinen Voraussetzungen lösen kann.
Für die Einordnung einer Aktion zählen somit nicht grosse Zahlen, sondern deren Herkunft und Funktion: Handelt es sich um Bonusguthaben, Cashback oder eine Darstellung von Freispielen? Solange die vollständigen Bedingungen fehlen, bleibt „25 Euro ohne Einzahlung“ eine Werbeaussage — kein feststehender Anspruch.
Mit Free Spins ohne Einzahlung echtes Geld gewinnen?
Die Formulierung «win real money» klingt nach einem direkten Weg vom kostenlosen Dreh zum auszahlbaren Gewinn. Tatsächlich beschreibt sie zunächst nur eine Möglichkeit, kein Ergebnis. Freispiele ohne Einzahlung können einen geldwerten Vorteil darstellen, doch daraus folgt weder ein garantierter Gewinn noch eine sichere Auszahlung. Die Werbung macht aus einer Chance gern eine kleine Gewissheit. Das ist sprachlich bequem und sachlich heikel.
Entscheidend ist die Trennung zwischen Spielvorteil und Gewinnversprechen. Ein kostenloser Dreh verändert den Einsatz, nicht die Ungewissheit des Spiels. Ob daraus ein Gewinn entsteht, hängt vom Ergebnis des jeweiligen Spiels und von den festgelegten Aktionsbedingungen ab. Eine Zusage wie «risikofreies Spielen» oder «garantierter Gewinn» gilt im Schweizer Umfeld als unseriös. Gerade bei Angeboten ohne Einzahlung sollte deshalb klar erkennbar sein, was tatsächlich gewährt wird: ein Spielvorteil – nicht automatisch Bargeld.
Das Schweizer Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Auch eine kostenlose Promotion steht damit nicht ausserhalb der gesetzlichen Ordnung, sobald sie mit einem solchen Vorteil verbunden ist. Die Durchführung jeglicher Art von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Der werbliche Zusatz «ohne Einzahlung» hebt diese Voraussetzung nicht auf.
Für die Einordnung zählt ausserdem der Schutz vor irreführenden Erwartungen. Eine Werbung darf keinen sicheren Ausgang suggerieren, wenn lediglich eine Teilnahme oder ein kostenloser Spielversuch angeboten wird. Der Unterschied wirkt klein, ist aber für die Entscheidung über Geld und Spielverhalten erheblich. Aus «kann gewinnen» wird in der Werbung schnell «wird gewinnen». Genau dort beginnt die Schönfärberei.
Wichtige Erkenntnisse
- No-Deposit-Angebote sind keine Ausnahmen vom Schweizer Gesetz.
- Umsatz- und Zeitbedingungen bestimmen den tatsächlichen Wert eines Bonus.
- Ein Code oder ein Werbeversprechen ersetzt niemals die offizielle Lizenz der ESBK.
- Kostenlose Angebote unterliegen dennoch strengen Spielerschutzmassnahmen.
Auch das Alter bleibt eine klare Grenze: Für Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersbegrenzung von 18 Jahren. Ein kostenloser Vorteil macht daraus kein harmloses Angebot für Minderjährige. Kostenlos ist nicht dasselbe wie folgenlos.
Wer von echtem Geld spricht, sollte daher zwischen möglichem Gewinn, Auszahlbarkeit und werblicher Behauptung unterscheiden. Ohne diese Trennung bleibt «win real money» vor allem ein Versprechenston. Kein Beweis.
No-Deposit-Codes: Wo ein Code nicht über die Lizenz entscheidet
Ein No-Deposit-Code ist zunächst kein Gütesiegel, sondern ein Werbemittel. Er kann einer Promotion zugeordnet sein und den Zugang zu einem angebotenen Vorteil ermöglichen. Der Code selbst sagt jedoch nichts darüber aus, ob der Betreiber in der Schweiz zugelassen ist. Ein Schlüssel öffnet eine Tür; er bestätigt nicht, wem das Haus gehört.
Gerade bei Suchbegriffen wie „Casino No Deposit Code“ verschwimmen diese Ebenen leicht. Die auffällige Zeichenfolge steht im Vordergrund, während die eigentliche Prüfung im Hintergrund bleibt. Für Schweizer Spielerinnen und Spieler ist aber nicht die Existenz eines Codes entscheidend, sondern die Bewilligung des Online-Casinos, das ihn ausgibt.
Was der Code leisten kann
Ein Code kann eine Promotion technisch kennzeichnen. Er wird etwa in einem dafür vorgesehenen Feld eingegeben oder einem Werbeangebot zugeordnet. Welche Bedingungen daran hängen, muss aus den Angaben des Betreibers hervorgehen. Aus dem Code allein lassen sich weder die Gültigkeit der Aktion noch die Auszahlbarkeit eines Vorteils ableiten.
Auch ein professionell wirkender Auftritt ersetzt keine behördliche Prüfung. Die Eidgenössische Spielbankenkommission prüft den Antrag eines Casinos; erst bei erfüllten Kriterien wird die Lizenz ausgestellt. Das ist ein Verwaltungsverfahren, kein Ergebnis kreativer Werbung.
Die Lizenz steht an anderer Stelle
Bei einem lizenzierten Online-Glücksspielportal befindet sich die Lizenznummer normalerweise im Fussbereich der Website. Sie sollte mit der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK abgeglichen werden. Dort werden autorisierte Casino-Betreiber geführt. Ein Code, ein Banner oder eine zeitlich begrenzte Kampagne kann diese Eintragung nicht ersetzen.
Fehlt die nachvollziehbare Zuordnung zur amtlichen Liste, bleibt der Code lediglich ein Versprechen des Anbieters. Das gilt auch dann, wenn die Aktion ausdrücklich auf die Schweiz zugeschnitten ist oder in Schweizer Franken beworben wird.
Die sinnvolle Reihenfolge ist deshalb nüchtern: zuerst den Betreiber und seine Bewilligung prüfen, danach die Promotion und erst dann den Code betrachten. Umgekehrt macht die Werbung aus einer ungeklärten Website kein legales Schweizer Online-Casino. Der Code ist Zugang zur Aktion. Nicht zur Lizenz.
Bonus-Codes für bestehende Kontoinhaber
Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, für die Suche nach Schweizer Online-Casinos mit No-Deposit-Bonus 2026 zunächst auf die behördliche Lizenzierung zu achten. Jeder Eintrag basiert auf den verfügbaren Angaben zur ESBK-Konzession des jeweiligen Angebots.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch ist mit einer ESBK-Online-Konzession unter der Nummer 2023-B-10-E verbunden, die Casinò Locarno zugeordnet ist. Damit ist der Anbieter in dieser Übersicht durch eine konkret ausgewiesene Schweizer Konzessionsangabe gekennzeichnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung für Casinò Mendrisio. Diese Zuordnung macht den Anbieter für Leser interessant, die bei der Auswahl auf die Schweizer Lizenzbasis achten.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung für das Grand Casino Baden angegeben. Der Eintrag steht damit für ein Online-Casino mit ausgewiesener Verbindung zu einem Schweizer Casinobetrieb.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung unter der Nummer 2023-B-14-E für das Casino du Lac Meyrin ausgewiesen. Besonders hervorzuheben ist hier die konkret genannte Konzessionsnummer.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist laut den verfügbaren Informationen mit einer ESBK-Konzessionserweiterung für das Casino Interlaken verbunden. Der Anbieter fällt damit durch eine klar benannte Schweizer Konzessionszuordnung auf.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt den Angaben zufolge über eine ESBK-Konzessionserweiterung für das Grand Casino Bern. Diese Lizenzangabe liefert einen konkreten Anhaltspunkt für die Einordnung des Angebots auf dem Schweizer Markt.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung für die Casino Zürichsee AG in Pfäffikon aufgeführt. Damit ist der Anbieter über eine spezifisch benannte Schweizer Casinogesellschaft dokumentiert.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch wird eine ESBK-Konzessionserweiterung für das Grand Casino Luzern zugeordnet. Der Eintrag ist daher insbesondere für Nutzer relevant, die auf eine nachvollziehbare Schweizer Lizenzverbindung achten.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist laut den vorliegenden Angaben durch eine ESBK-Konzessionserweiterung für das Casino Davos gekennzeichnet. Diese Zuordnung bildet die wesentliche Grundlage für den Eintrag in der Übersicht.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung für Casinò Lugano. Dadurch ist eine konkrete Verbindung zu einem Schweizer Casino und zur zuständigen Lizenzangabe dokumentiert.
Ein Bonuscode für bereits registrierte Kontoinhaber ist kein zweiter Start an der Eingangstür. Er wird nachträglich in ein bestehendes Spielverhältnis eingefügt: als gezielte Promotion, als Reaktion auf eine bestimmte Kontosituation oder als zeitlich begrenzte Aktivierung im persönlichen Bereich. Entscheidend ist deshalb nicht allein der Code, sondern die Frage, ob das Konto für die Aktion überhaupt zugelassen ist.
Ein solcher Code kann an eine Anmeldung im Spielerkonto, eine direkte Mitteilung oder eine individuelle Freischaltung gebunden sein. Ohne veröffentlichte Teilnahmebedingungen lässt sich daraus jedoch kein Anspruch ableiten. Die Bezeichnung „No Deposit“ sagt lediglich, dass für die Aktivierung keine neue Einzahlung vorausgesetzt wird. Sie ersetzt weder die Kontoprüfung noch die Regeln des Betreibers.
Für Schweizer Spieler bleibt der rechtliche Rahmen unverändert. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Ein nachträglicher Bonuscode macht aus einem nicht zugelassenen Konto kein zulässiges Konto. Ebenso wenig hebt er eine Identitätsprüfung oder andere Kontoregeln auf. Der kleine Code im Werbefeld ist also kein Generalschlüssel. Eher ein Etikett.
Besonders wichtig wird die Kontosperre. Spieler können sich temporär oder permanent selbst sperren lassen; diese Sperre gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos. Ein Bonuscode darf eine solche Schutzmassnahme nicht umgehen. Auch eine bereits aktivierte Promotion begründet keinen Vorrang gegenüber dem Spielerschutz. Eine Spielsperre gilt in der gesamten Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein.
Damit verschiebt sich der Blick weg vom Versprechen und hin zur Kontoführung: Ist die Aktion dem bestehenden Konto tatsächlich zugeordnet? Sind die Bedingungen sichtbar? Bleibt der Zugang trotz einer Spielsperre ausgeschlossen? Nur diese Fragen trennen eine nachträgliche Promotion von einer Einladung, Schutzregeln möglichst geschickt zu übersehen. Gerade dort endet der Werbetext.
Wer ist für die Lizenzierung von Online-Casinos in der Schweiz verantwortlich?
Für die Lizenzierung ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) zuständig. Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzessionen, während die ESBK die Konzessionsgesuche prüft und Online-Spiele genehmigt.
Wie unterscheiden sich ein Online-Casino-Bonus und Freispiele?
Ein Bonus kann als zusätzliches Guthaben, Cashback oder anderer geldwerter Vorteil gewährt werden und an bestimmte Nutzungs- oder Umsatzbedingungen gebunden sein. Freispiele werden in den bereitgestellten Informationen nicht gesondert erklärt.
Welche Casino-Boni gibt es?
Genannt werden Bonusguthaben, Cashback und andere geldwerte Vorteile. Cashback kann sich beispielsweise auf Nettoverluste beziehen und an Umsatz- oder Zeitbedingungen geknüpft sein.
Was passiert, wenn ich in einem gesperrten Casino spiele?
Der Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen kann durch die ESBK gesperrt werden. Fernmeldedienstanbieterinnen müssen gemeldete Spielangebote innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen blockieren.
Wie kann man sich selbst schützen?
Spieler können sich temporär oder permanent für alle konzessionierten Schweizer Casinos sperren lassen. Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden.
